Gespräch mit Zeitzeuge Leopold Städtler

26 Apr. 2026

Gespräch mit Zeitzeuge Leopold Städtler

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„Wir waren keine Helden. Wir wollten alle leben.“ Mit diesen Worten beginnt Leopold Städtler seine Erzählung über seine Zeit im Krieg: Städtler, geboren im April 1925, maturiert 1943 vorgezogen an unserer Schule, damit er eingezogen werden kann. Es folgt die Zeit an der Front in Nordeuropa, Kriegsgefangenschaft und schließlich die Heimkehr in ein zerstörtes Land.

90 Minuten lang berichtet Leopold Städtler der 4abc von der Schulzeit, dem Fronteinsatz, der Kriegsgefangenschaft und der Nachkriegszeit – und beantwortet alle Fragen der Schüler:innen. Dabei fällt eines auf: Städtler haben die Erfahrungen im Krieg geprägt und zu dem gemacht, der er heute ist, denn gerade angesichts der Gräueltaten und Entbehrungen sind Zusammenhalt und Menschlichkeit zu zentralen Werten geworden. Auch bei seiner Arbeit als Priester und später Generalvikar haben sie ihn stets begleitet und sind ihm auch heute angesichts des Rechtsrucks, der multiplen Krisen und Kriege wichtig geblieben: „Das Ich allein reicht nicht aus. Es braucht immer ein Du und vor allem ein Wir.“