Das Fach Werkerziehung wird am Akademischen Gymnasium in der 1. und 2. Klasse unterrichtet. Durch die Auseinandersetzung mit den Sachbereichen „Gebaute Umwelt“, „Technik“ und „Produktgestaltung/Design“ sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, das Leben in einer hochtechnisierten Welt in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht zu bewältigen. Dazu soll das Fach „Werkerziehung“ durch entdeckendes, problemlösendes und handelndes Lernen beitragen. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung auf technische Aspekte auch Elemente des textilen Bereiches zu beachten.
Auf Grund des lebenspraktischen Bezuges des Faches sollen Qualifikationen vermittelt werden, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, an der aktiven, kritischen und kreativen Gestaltung ihrer Umwelt teilzunehmen, Teamfähigkeit, Genauigkeit, Konzentration und Ausdauer zu schulen und dabei Wege zur Selbstverwirklichung zu finden. Die Schülerinnen und Schüler sollen Sicherheitsbewusstsein aufbauen, den werkgerechten Einsatz von Maschinen und Werkzeugen kennen lernen und dadurch Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt als wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung gewinnen.
Ziel des Werkunterrichtes ist es, dass die Kinder ihre Fähigkeit erhöhen, sich gestalterisch über immer neue Optionen auszudrücken. Aus dieser Sicht steht nicht das Produkt im Vordergrund, sondern die Art der Entstehung. Diese Entstehung wächst in einem Dialog mit dem Material oder einer Technik aber ebenso mit einem inhaltlichen Kontext.
IM KURSBUCH DER UNTERSTUFE